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Neues Ideenmanagement

Ein neues IDEENNETZ löste zum 1. Mai das bisherige Betriebliche Vorschlagswesen ab. Damit wurde das Ideenmanagement zu einer Geschäftsstrategie, die die großen Potenziale im Werk wirkungsvoller als bisher ausschöpfen und zur Erreichung der Geschäftsziele beitragen sollte.
Eine wesentliche Neuerung beim IDEENNETZ ist die Rolle der Führungskräfte. Ihnen kommt eine zentrale Bedeutung zu. Sie sind die eigentlichen Ideenmanager. Jeder Vorgesetzte soll sich – unter anderem durch Schulungen– zu einer Art „Coach“ entwickeln, der die Mitarbeiter motiviert, sie zu Eigeninitiativen und zur Übernahme von Verantwortung ermutigt. Denn Führungskräfte wissen, dass sie ihre Ziele leichter erreichen, wenn ihre Mitarbeiter mit Herz und Verstand bei der Sache sind.
Der Zusammenschluss von Gruppen, die einen gemeinsamen Verbesserungsvorschlag einreichen, ist ausdrücklich erwünscht. Dafür gibt es sogar zehn Prozent Bonus zusätzlich. Für Verbesserungsvorschläge mit einem geschätzten Nutzen bis 500 Euro pro Jahr vergibt der Vorgesetzte Punkte, die auf einem Konto angesammelt und gegen Sachprämien eingetauscht werden können. Ideen mit größerem Nutzwert werden von einem Gremium bewertet. Über die Einbindung des neuen Ideenmanagement in das SAP-Umfeld wird zudem eine deutlich schnellere Bearbeitungszeit der eingereichten Ideen erreicht. Innerhalb von maximal 20 Tagen soll die Bewertung einer Idee abgeschlossen sein. Voriges Jahr betrug die durchschnittliche Bearbeitungszeit deutlich länger.
Und seit der Auftaktveranstaltung für das neue IDEENNETZ sprudeln die Verbesserungsvorschläge aus den Reihen der Mitarbeiter. Bereits im Mai schnellte die Zahl auf 248 in die Höhe. 369 Mitarbeiter beteiligten sich allein in diesen ersten fünf Wochen. Ende Juni waren es schon rund 400 Vorschläge, fast so viele wie im gesamten Vorjahr. Auch das neue Prämiensystem beweist Attraktivität. Die erste Sachprämie im Wert von 300 Euro wurde bereits eingelöst.

